Neuer Zaptec-Prototyp ermöglicht Plug&Charge

Neuer Zaptec-Prototyp ermöglicht mit modernster Technologie ein reibungsloses Laden von Elektrofahrzeugen

Auf der Intercharge Network Conference 2022 in Berlin konnten Besucher kürzlich einen ersten Blick auf eine Revolution in der E-Mobilität werfen. Gemeinsam mit den Hardwarepartnern Zaptec und Alfen stellt der führende Softwareprovider für Ladelösungen Switch den Prototypen „Plug&Charge“ vor.


Fahrzeug ohne Apps und ohne Eingabe von Zahlungsdetails laden – das kann Plug&Charge Technologie

Die Entwicklung der Elektrofahrzeuge bestimmt, welche Fahrzeuge Plug&Charge-Technologie an Bord haben. Immer mehr Elektrofahrzeuge erhalten Software-Updates, um ihren Besitzern Plug&Charge anbieten zu können. Die Softwaretechnologie ist ein internationaler Standard (ISO 15118), der eine Vehicle-to-Grid (V2G)-Kommunikationsschnittstelle für das bidirektionale Laden von Elektrofahrzeugen definiert. Sie beinhaltet eine Kommunikationsbrücke zwischen dem Fahrzeug und der Ladestation. In der Zukunft kann dadurch auch eine Zwischenspeicherung von Strom ermöglicht werden. «Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Fahrzeug ohne Apps und ohne Eingabe von Zahlungsdetails laden. Das ist die Plug&Charge-Technologie», sagt Peter Bardenfleth-Hansen, CEO von Zaptec.

Unser Geschäftsführer, Dr. Florian Kienzle, erklärt, was hinter dem Prototyp steckt: „Die bisherige Authentifizierung an Ladestationen basiert auf unterschiedlichen Methoden – RFID-Karte, Kreditkarte oder zahlreiche Smartphone Apps. Mit Plug&Charge ist damit Schluss: Das Laden wird viel einfacher, denn der Name ist Programm. Auto und Ladestation kommunizieren miteinander, ein einzigartiges, digitales Zertifikat reicht zur Authentifizierung und ist direkt mit dem Konto des Fahrers verknüpft.

Und auch das bi-direktionale Laden bringt Plug&Charge voran, sodass E-Autos zukünftig in der Autobatterie vorhandene Energie an der heimischen Ladestation abgeben können – gerade in Zeiten von Energieknappheit ein echter Bonus. Wir rechnen damit, dass innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre alle E-Autos diese Technologie nutzen können. Wir bei Zaptec sind auf jeden Fall bereit, denn wir sprechen nicht umsonst davon, dass unsere Ladelösung Zaptec Pro zukunftssicher ist: Hier kann bei Ladestationen, die seit 2020 installiert wurden, Plug&Charge bereits problemlos integriert werden.“

Der CEO von Zaptec, Peter Bardenfleth-Hansen, ist ebenfalls überzeugt, dass dies die Zukunft bedeutet: «Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer einheitlichen Ladeerfahrung für zukünftige Elektrofahrzeugbesitzer. Seit mehreren Jahren reflektiert unsere Zaptec Pro maximale Qualität und Sicherheit in der Ladeinfrastruktur. Dieser neueste Software-Prototyp zeigt erneut, dass der Zaptec Pro nach wie vor eines der zukunftssichersten Produkte auf dem Markt ist», erklärt er.

Mit dem neuen Prototyp wird Zaptec zu einem der ersten Hersteller von Wechselstrom-Ladestationen für Elektrofahrzeuge, der eine vollständige End-to-End-Implementierung und Kompatibilität der Plug&Charge-Funktionalität mit ISO 15118 bietet.